Google Online Marketing Challenge 2008 oder warum mag Google Kroatien nicht....

In diesem Blogbeitrag wollte ich vor allem über die Google Adwords Challenge berichten, an der wir an der Fachhochschule im Rahmen einer Bachelor (und Diplom) Veranstaltung teilgenommen haben. Außer uns nehmen noch etwa 1600 Studenten aus 47 Länder weltweit teil. Die Challenge beinhaltete spannende Inhalte (Adwords Campaign) und machte einen großen Spaß. Das schon mal vorab.


Die Challenge begann im März und dauerte vor bis ein paar Wochen an. Aus unseren Kreisen (FH Würzburg) nahmen 4 Gruppen a 4 Personen teil. Ich wurde (als Google Adwords Professional) unter anderem als Teamleiter(in) der Gruppe ernannt."Unter mir" ein paar nette Jungs aus dem Bachelor Studiengang.
Von Google bekammen wir 200 $ für drei Wochen Kampagnenlaufzeit. Dieses Geld konnten wir für ein regionales Unternehmen auf den Kopf hauen. Nach langer Anlaufzeit und Ablehnung einiger Kunden mit Flash-Websites und Websites mit eigenartigen URLs - haben wir uns für den Shop Klapperstorchshop.de - ein Online Shop für Umstandsmode entschieden. Man muss dazu sagen, dass der Verantwortliche für den Shop sehr kooperativ war und unser Vorhaben auch seriös unterstützt hat. Wieso auch nicht, man kann ja nur von der Challenge profitieren. Man bekommt Adwords geschalten und muss sich nicht einmal selbst darum kümmern. Die Studenten machen das ja für einen... Nicht schlecht.
Die Challenge nahm ihren Lauf an - ein zufriedenstellendes Gefühl übernahm meine Challenge-Kollegen als sie das erste Mal unsere Anzeigen bei Google sahen. Ich kannte es ja schon, aber ich erinnere mich auch an das "erste Mal". Spannend.
Nach ein paar Wochen war es leider etwas enttäuschend was unsere Conversionsrate betroffen hatte. Wir konnten ordentliche Zahlen an Impressions und Klicks verzeichnen, jedoch keine Konversionen. Unsere zwei läppischen Konversionen bekamen wir seltsamerweise im einem Content-Werbenetzwerk (Google Partner Netzwerk). Dies hat mich schon sehr gewundert. Alles deutete auf die mangelnde Usability des Online Shops hin vor allem beim Bestellprozess. Uns ist dann auch aufgefallen, dass man sehr sehr viele Formularfelder dort ausfüllen musste und die Darstellung des Prozesses war eher ungewöhlich.
Nun ist die Challenge schon längst abgeschlossen. Neulich bekam ich jedoch eine Mail mit einer Aufforderung an einer Teilnahme an der Umfrage von Google. Ist schon ein nettes Gefühl wenn man von Mrs. Google (ist ja weiblich) persönlich angeschrieben wird. Natürlich habe ich an der Umfrage mitgemacht und mir wurde sogar (bei ganz viel Glück) ein Preis versprochen. Also falls ich dann gewinnen sollte - berichte ich gleich davon ;-)
Ach ja... apropo Preise. Wer Google Challenge gewinnen sollte (und die Chancen stehen höher als im Lotto und man kann die Ergebnisse wenigstens selbst etwas beeinflussen) - darf nach Mountain View nach Californien fahren und dort die Village besuchen. Das wäre schon nicht schlecht (oh nein, schon wieder nach USA fliegen)! Aber mit der Conversionsrate von 0 % im Suchnetzwerk und mit einer niedlichen Click-through-Rate von 3,4 % habe ich keine Angst noch einmal in die USA zu fliegen. Aber wer weiß - man hat auch schon die Pferde kotzen sehen...
Alles in allem bin ich geehrt an der Challenge teilgenommen zu haben. Ich habe wieder ein paar neue Erkenntnisse gewonnen. Und vor allem wieder mal gesprürt im Team zu arbeiten, Aufgaben zu koordinieren... Aber auch meine Englishkenntnisse verbessert (da die Berichte an Google in englischer Sprache gefordert wurden - in proper english!). Deshalb bedanke ich mich bei meinem Team - leicht war es nicht, aber Spaß hat es mir gemacht.
Die Ergebnisse der Challenge werden übrigens im Juli 2008 veröffentlich. Da präsentiere ich dann unsere Platzierung. Ich hoffe ich kann etwas tolles vorweisen ... naja seien wir mal optimistisch ;-) Bis dahin ist ja nur noch ca. 1 Monat.
Und in 2 Monaten möchte ich gerne mit Freunden in Urlaub fahren. Wir haben schon für 10 Tage eine Ferienwohnung gebucht. Da wir jedoch mit dem Auto nach Kroatien fahren, wollte ich mir bei Google Maps einen Routenplaner ausdrucken und zwar von Ansbach, Germany nach Novigrad, Kroatien. Dachten alle. Google mag Kroatien einfach nicht. Dort bekam ich so etwas zu sehen (siehe Bild)
. Wieso um alles in der Welt kann man keine Route dort hin berechen. Vor allem wenn man mir vorhin auch noch den Ort vorschlägt wohin: "Meinten Sie: Novigrad, Hrvatska?". Aber klar. Und dann aber nichts berechnen. Da muss ich leider auf Michelin Routenplaner ausweichend mit blutendem Herzen. Hilft mir denn keiner?
Vielleicht sind es höhere Gründe? Oder doch einfach nur ein Bug? Schade.
Somit verabschiede ich mich und wünsche all denjenigen die auch nach Kroatien mit dem Auto fahren wollen viel Erfolg bei der Planung ihrer Route.
Stay Irie...

1 Kommentare:
Hallo liebe Irina,
Bericht finde ich sehr interessant! Super, dass du dran teil genommen hast und sich wieder mal als schlaue Teamleiterin bestätigen konntest! Weiter so!
Ekaterina
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